Mit dem Vollmond des 24. Oktobers 2018 beginnt das diesjährige Samhainfest – die Samhainzeit, das dritte keltische Erntefest. Das alte Vegetationsjahr endet, die Lebens- und Wachstumsperiode ist vorbei.
Kategorie: Verschiedenes
Heidnische Bräuche neu belebt – die Jugendweihe
So wie man die Jahresfeste der Natur zelebriert, so feiert man alle
sieben Jahre die Abschnitte eines Menschenlebens. Die Geburt, die
Einschulung, die Jugendweihe, die Volljährigkeit, die Hochzeit, die
Mutterschaft …
Wir feiern Mittelalterhochzeit, Handfasting, Eheleite und Namensweihe im Jahr 2017
Als wir im Februar unser Eheleitenjahr beginnen, sind wir bei der kleinen Katharina Leonida und ihren Eltern Imke-Aïta und Jan zur Namensweihe bei Bremen zu Gast. Unser Weg führt uns im Jahresverlauf nach Thüringen, auf die Schwäbische Alb, ins Hegau und zum 21.12. wieder zurück an die Spree. In der altehrwürdigen Hauptstadt schließt sich damit der Kreis und das Eheleitenjahr 2017.
Die kalte Jahreszeit bricht an – Zeit, um Abschied zu nehmen!
Die warmen Tage des Sommers liegen hinter uns. Die Herbststürme ziehen übers Land, und der Nebel verhüllt und verschleiert die Landschaft. Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen, und damit neigt sich das Jahr dem Ende zu.
Heidnische Bräuche: Hirsewerfen
Mit dem Ende der Antike hat sich die Hirse als Grundnahrungsmittel in ganz Europa durchgesetzt. Der griechische Philosoph Pythagoras empfahl sie und auch Hunnenkönig Attila soll seinen Gästen ausschließlich Hirse serviert haben. Aus Hirse besteht der überquellende Brei in Grimms bekannten Märchen vom: „Süßen Brei“ und Hirse bildet die schmackhaften Höhenzüge des „Schlaraffenlandes“. Die Hirse steht somit als Symbol für Nahrung und für materiellen Wohlstand.
Noch im späten Mittelalter wurde deshalb ein heidnischer Brauch praktiziert: Freunde und Familienangehörige bewerfen das Brautpaar mit Hirse, um dem frischvermählten Paar auf diese Weise Wohlstand und materiellen Segen zu wünschen.
So fruchtbar wie die Hirse gedeiht, mögen dem Brautpaar Reichtum und materielle Güter heranwachsen und von allen Seiten zukommen.